Marcel Belka - Saison 2015  
 
   
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  N e w s


  „Es kann gerne so weiter gehen“, Marcel Belka war nach dem ersten Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft hoch zufrieden. In diesem Jahr fährt der junge Motorsportler aus Lehrte auf einem Aston Martin V8 Vantage GT4 von Mathol Racing. Mit seinen Teamkollegen Wolfgang Weber und Norbert Bermes holte sich Belka zum Saisonauftakt direkt den ersten Klassensieg. „Das tut richtig gut, zumal ich im letzten Jahr immer wieder Pech hatte.“ Auch wenn das Fahrertrio am Ende mit fast vier Minuten Vorsprung gewann, war es alles andere als einfach.

Bei sehr ungemütlichen Bedingungen mit Nieselregen und Temperaturen um 0 Grad empfing die Nürburgring Nordschleife die Piloten zum Auftakt der Saison. Schon das Qualifying wurde zum Pokerspiel, da es gegen Ende immer trockener wurde. Bei Mathol Racing entschied man sich, nicht volles Risiko zu gehen und beließ es bei Startplatz fünf innerhalb der Klasse SP10. „Wir haben nachher noch 4 Stunden Rennen vor uns, da ist der Startplatz eher zweitrangig“, meinte auch Belka und er sollte Recht behalten. Wolfgang Weber übergab ihm den Aston Martin in Führung liegend. Bei noch trockenen Bedingungen hatte Belkas Teamkollege rund eine Minute Vorsprung auf die starke Konkurrenz herausgefahren. Belka knüpfte an die Leistung seines Vorgängers an und vergrößerte den Abstand weiter. Allerdings setzte nach zwei Runden erneut Nieselregen ein. „Viele unserer Gegner sind deutlich langsamer gefahren, aber ich wusste, dass die Reifen noch genügend Grip bieten, um schnell unterwegs zu sein“, sagte Belka später. Dank der komfortablen Führung entschied sich die Mannschaft dann aber doch auch auf Regenreifen zu wechseln. „Das war absolut richtig, denn es wurde immer nasser“, kommentierte Belka die Entscheidung. Zusätzlich setzte im Bereich der Start- und Zielgeraden immer dichter werdender Nebel ein. Nach etwa zweieinhalb Stunden entschied sich deshalb die Rennleitung zum Abbruch des Laufes. „Ich freue mich sehr über den Sieg, wobei ich gerne über die volle Distanz gegangen wäre.“ Mit diesem Motivationsschub im Rücken will Belka am 14. April den zweiten Lauf auch gewinnen. „Besser kann man nicht in die Saison starten.“
 Sonntag - April - 01.04.2012 - 19:44:38 Uhr
Allgemeines

Marcel Belka gewinnt zum Auftakt der Motorsportsaison
„Es kann gerne so weiter gehen“, Marcel Belka war nach dem ersten Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft hoch zufrieden. In diesem Jahr fährt der junge Motorsportler aus Lehrte auf einem Aston Martin V8 Vantage GT4 von Mathol Racing. Mit seinen Teamkollegen Wolfgang Weber und Norbert Bermes holte sich Belka zum Saisonauftakt direkt den ersten Klassensieg. „Das tut richtig gut, zumal ich im letzten Jahr immer wieder Pech hatte.“ Auch wenn das Fahrertrio am Ende mit fast vier Minuten Vorsprung gewann, war es alles andere als einfach.

Bei sehr ungemütlichen Bedingungen mit Nieselregen und Temperaturen um 0 Grad empfing die Nürburgring Nordschleife die Piloten zum Auftakt der Saison. Schon das Qualifying wurde zum Pokerspiel, da es gegen Ende immer trockener wurde. Bei Mathol Racing entschied man sich, nicht volles Risiko zu gehen und beließ es bei Startplatz fünf innerhalb der Klasse SP10. „Wir haben nachher noch 4 Stunden Rennen vor uns, da ist der Startplatz eher zweitrangig“, meinte auch Belka und er sollte Recht behalten. Wolfgang Weber übergab ihm den Aston Martin in Führung liegend. Bei noch trockenen Bedingungen hatte Belkas Teamkollege rund eine Minute Vorsprung auf die starke Konkurrenz herausgefahren. Belka knüpfte an die Leistung seines Vorgängers an und vergrößerte den Abstand weiter. Allerdings setzte nach zwei Runden erneut Nieselregen ein. „Viele unserer Gegner sind deutlich langsamer gefahren, aber ich wusste, dass die Reifen noch genügend Grip bieten, um schnell unterwegs zu sein“, sagte Belka später. Dank der komfortablen Führung entschied sich die Mannschaft dann aber doch auch auf Regenreifen zu wechseln. „Das war absolut richtig, denn es wurde immer nasser“, kommentierte Belka die Entscheidung. Zusätzlich setzte im Bereich der Start- und Zielgeraden immer dichter werdender Nebel ein. Nach etwa zweieinhalb Stunden entschied sich deshalb die Rennleitung zum Abbruch des Laufes. „Ich freue mich sehr über den Sieg, wobei ich gerne über die volle Distanz gegangen wäre.“ Mit diesem Motivationsschub im Rücken will Belka am 14. April den zweiten Lauf auch gewinnen. „Besser kann man nicht in die Saison starten.“



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